27. Juli 2018

Stora Enso erzielte deutlich besseres Halbjahresergebnis als 2017

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 konnte der internationale Konzern Stora Enso, Helsinki, den Gewinn vor Steuern um mehr als 90% steigern.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erreichte der Umsatz 5,243 Mrd. Euro (Vj.: 5,025 Mrd. Euro). Obwohl die Einnahmen gegenüber dem Vergleichszeitraum lediglich um 4,3% (oder 218 Mio. Euro) gewachsen waren, lag das operationale Ergebnis (EBIT) mit 696 Mio. Euro (Vj.: 434 Mio. Euro) 262 Mio. Euro (oder 60,4 %) über dem Wert von 2017. Nach Konzernangaben trugen die Verkaufspreise und das aktive Mix-Management in allen Sparten ebenso zu dem Ergebnis bei wie die höheren Absatzmengen. Der Konzern verkaufte von Anfang Januar bis Ende Juni 2,309 Mio. t Papier (minus 3,4%), 1,486 Mio. t (plus 7,2%) Verbraucherkarton sowie 499.000 t Wellpappenrohpapiere (plus 1,2%). Der Absatz von Wellpappe ermäßigte sich um 3,5% auf 523 Mio. m2, während der Vertrieb von Marktzellstoff um 4,6% auf 1,008 Mio. t abnahm. Die Holzlieferungen blieben mit 2,568 Mio. t auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (2,582 Mio. t).

Wie der Konzern weiter mitteilte, hatten sich die variablen Kosten gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 um 145 Mio. Euro erhöht; Gründe waren die temporäre Holzknappheit in der nordischen Region sowie die Verteuerung von Chemikalien, Füllstoffen, Zellstoff und Transport. Die Fixkosten blieben stabil. Außerdem wirkten sich Währungseinflüsse negativ aus.

Den Angaben zufolge konnte Stora Enso das erste Halbjahr 2018 mit einem Gewinn vor Steuern in Höhe von 590 Mio. Euro abschließen, wobei das Ergebnis den Wert des Vorjahreszeitraums (309 Mio. Euro) um 91% übertraf. Als Nettogewinn wies der Konzern einen Betrag von 486 Mio. Euro aus, der sich gegenüber 2017 (250 Mio. Euro) um 94,4% verbessert hat.

Ausblick
Nachdem der Konzern im zweiten Quartal dieses Jahres einen Umsatz von 2,664 Mrd. Euro (zweites Quartal 2017: 2,528 Mrd. Euro) und ein operatives Ergebnis (EBIT) von 327 Mio. Euro (Vj.: 219 Mio. Euro) verbuchen konnte, geht das Management für das dritte Quartal von einem ähnlichen Niveau aus. So wird erwartet, dass die jährlichen Anlagenstillstände für Wartungsarbeiten weniger finanziellen Aufwand (etwa fünf Mio. Euro) verursachen werden als im zweiten Quartal; die Kosten in diesem Dreimonatszeitraum waren 15 Mio. Euro höher als ursprünglich veranschlagt.
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