17. Mai 2018 | Unternehmen & Märkte

Stora Enso bringt Bioverbundstoff als Plastikalternative auf den Markt

Jari Suominen, Leiter des Bereichs Holzprodukte
Jari Suominen, Leiter des Bereichs Holzprodukte
Quelle: Stora Enso

Unter dem Namen DuraSense lanciert Stora Enso einen holzbasierten Bioverbundstoff.

Das Unternehmen begann mit der Produktion von Bioverbundstoffen in diesem Jahr in der Fabrik am schwedischen Standort Hylte. Als Voraussetzung dafür wurden 2017 12 Millionen Euro in eine Umrüstung der Anlage investiert.

Bei voller Produktion hat die Anlage eine jährliche Kapazität von 15.000 Tonnen und ist damit das derzeit größte Werk für Holzfaserverbundstoffe in Europa.

„Eine Reduzierung der Menge an Plastik und der Ersatz durch erneuerbare Materialien aus nachvollziehbaren Quellen ist ein gradueller Prozess. Mit DuraSense können wir Kunden eine holzfaserbasierte Alternative anbieten, die ihre Leistungsbilanz in punkto  Nachhaltigkeit verbessert und, je nach Produkt, den CO2-Fußabdruck bis zu 80 Prozent reduzieren kann“, sagt Jari Suominen, Leiter des Geschäftsbereichs Wood Products bei Stora Enso.

DuraSense wird als Granulat, das aus Holzfasern, Polymeren und Additiven besteht, geliefert und bietet die Formbarkeit von Plastik kombiniert mit der Nachhaltigkeit und Verarbeitungsfähigkeit von Holz.

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