12. März 2018 | Unternehmen & Märkte

Mondi will Emissionen von Treibhausgasen reduzieren

Das internationale Verpackungs- und Papierunternehmen Mondi hat sich dem „Climate Savers“-Programm des WWF (World Wide Fund for Nature) angeschlossen.

Die Mondi-Gruppe, Johannesburg und London, hat sich mit dem Beitritt zu diesem WWF-Programm verpflichtet, ihre produktionsbedingten Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 auf 0,25 t CO2-Äquivalente (eine Maßeinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung der unterschiedlichen Treibhausgase) pro produzierter Tonne zu reduzieren. Den Angaben zufolge stehen diese und andere Verpflichtungen, die Mondi mit der Teilnahme an dem Programm eingeht, im Einklang mit dem aus klimawissenschaftlicher Sicht notwendigen Ziel, den globalen Temperaturanstieg durch Treibhausgase auf weniger als 2 °C zu beschränken.

Um seine Klimaziele zu erreichen, habe Mondi ein Programm zur Verbesserung der Energieeffizienz, zum Ersatz fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energien, zur nachhaltigen Bewirtschaftung seiner Wälder und der damit verbundenen Ökosysteme sowie zur verantwortungsvollen Rohstoffbeschaffung entwickelt, so das Unternehmen. Zudem engagiere sich der Hersteller für die Entwicklung von Verpackungs- und Papierprodukten, mit denen Kunden und Verbraucher den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren könnten.

Wie der Produzent weiter hervorhebt, baut er mit der Teilnahme an dem „Climate Savers“-Programm die seit 2014 bestehende strategische globale Partnerschaft mit dem WWF weiter aus, die das Ziel hat, die ökologische Verantwortung in der Verpackungs- und Papierwirtschaft zu stärken. Dieses Engagement laufe parallel zur bestehenden Partnerschaft mit dem WWF zumindest bis Ende 2020.

Das „Climate Savers“-Programm des WWF besteht seit 1999 und ist eine globale Plattform im Hinblick auf den Klimaschutz. Laut WWF nehmen 30 weltweit agierende Unternehmen an dieser Initiative teil.
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