14. Dezember 2018 | Unternehmen & Märkte

Keine Einigung zwischen Arbeitgeberverband HPV und ver.di

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV), Berlin, und die Gewerkschaft ver.di setzten ihre Tarifverhandlungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie in Berlin fort. Trotz intensiver, rund sechsstündiger Gespräche konnte in der dritten Verhandlungsrunde keine Einigung erzielt werden. Der HPV hatte sein Angebot mit der Einführung einer Öffnungsklausel verknüpft, um der wirtschaftlich angespannten Situation einiger Unternehmen in den Teilbranchen Rechnung zu tragen. Im Vorfeld der Verhandlungen kam es wiederum zu zahlreichen Streiks in verschiedenen Betrieben der papierverarbeitenden bzw. wellpappeverpackungen-herstellenden Industrie. Ver.di fordert für die Beschäftigten unter anderem sechs Prozent mehr Geld.

"Unser aktuelles Angebot ist fair und orientiert sich an der besonderen wirtschaftlichen Situation unserer Branche und speziell der Teilbranchen wie beispielsweise der Tapeten-industrie. Die geringen finanziellen Spielräume vieler Unternehmen ließen ein höheres Angebot – wenn überhaupt – nur zu, wenn gleichzeitig eine Öffnungsklausel vereinbart wird“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Wir setzen weiterhin auf Dia-log und bleiben gesprächsbereit.“ Die nächste Verhandlungsrunde findet am 14. Januar 2019 um 13.00 Uhr in Berlin statt.

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