12. Juni 2018 | Unternehmen & Märkte

Ikea will bis zum Jahr 2030 auf Kunststoffe aus fossilen Rohstoffen verzichten

Der in Schweden gegründete, multinationale Ikea-Konzern, Leiden (Niederlande), und das finnische Unternehmen der Öl- und Gasindustrie Neste Oyj, Espoo, arbeiten an der Kunststofferzeugung aus erneuerbaren, biobasierten Rohstoffen sowie Recyclingmaterialien.

Das internationale Möbelhaus hat sich vorgenommen, dass im Jahr 2030 alle Kunststoffe seiner Produktlinien frei von fossilen Rohstoffen sind. Um dieses Ziel zu erreichen, ist Ikea im Jahr 2016 die Partnerschaft mit dem Erdölverarbeitungsunternehmen Neste eingegangen.  Mittlerweile sind die beiden Unternehmen in der Lage, Kunststoffe wie Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) aus gebrauchten Speiseölen und nachhaltig produzierten Pflanzenölen herzustellen.

Eine entsprechende Pilotanlage im industriellen Maßstab – den Angaben zufolge die erste ihrer Art weltweit – soll im Herbst dieses Jahres den Betrieb aufnehmen und einen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen von 20% realisieren. Als Grundlage für die biobasierten Kunststoffe werden erneuerbare Kohlenwasserstoffe von Neste angegeben.

Ikea plant, diese neuen Kunststoffe in einer begrenzten Anzahl von Produkten, z.B. Aufbewahrungskästen, zu nutzen. Sobald die Kapazitäten steigen, sollen weitere Produkte folgen.
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